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B&A Akademie
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Willkommen in der B&A Akademie 👋

Dein persönlicher Fortschritt in Stufe 1 – Dein Fundament

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Stufe 1 abgeschlossen
🚀 Deine nächsten Schritte
  • 1
    Heute: Hundertnamen-Liste erstellen – mindestens 80 Namen, kein Vorfiltern
  • 2
    Diese Woche: Telefonleitfaden lesen & erste 3 Termine vereinbaren
  • 3
    Woche 2: Erstes Erstgespräch mit Finanzkompass führen
  • 4
    Ab Woche 3: 8 Telefonate → 6 Gespräche als feste Wochenroutine
📚 Module im Überblick
  • Einführung & Fundament
    50 Pts
  • Hundertnamen-Liste
    50 Pts
  • Telefonleitfaden
    50 Pts
  • Finanzkompass-Gespräch
    50 Pts
  • Empfehlungen einholen
    50 Pts
  • Einwandbehandlung
    50 Pts
💡 Das musst du über Stufe 1 wissen

Stufe 1 ist kein Theoriekurs – es ist dein Einstieg in die Praxis. Du wirst Fehler machen. Du wirst Absagen bekommen. Du wirst Gespräche haben, die nicht perfekt laufen. Das ist normal und Teil des Prozesses. Was am Ende zählt: Wer nach 8 Wochen die Routine etabliert hat – 8 Telefonate, 6 Gespräche, Empfehlungen nach jedem Termin – der hat das Fundament. Alles andere baut darauf auf.

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Modul 1 · Stufe 1 · Pflichtmodul
Einführung & Fundament

🎯 Warum Stufe 1 entscheidend ist

Die ersten 8 Wochen entscheiden, ob du langfristig erfolgreich wirst – oder früh wieder aufgibst. Nicht weil das System schwierig ist. Sondern weil du in dieser Phase Gewohnheiten aufbaust, die dich jahrelang tragen oder bremsen werden.

Stufe 1 dreht sich nicht um Perfektion. Sie dreht sich um Wiederholung. Wer am Ende von Stufe 1 die Routine etabliert hat, hat das Fundament für alles Weitere gelegt.

Du startest ohne Vorerfahrung im Finanzvertrieb. Das ist kein Nachteil – es ist der Normalfall. Fast alle erfolgreichen Vertriebler haben genau so angefangen.

⚙️ Wie das System funktioniert

Der Ablauf im Finanzvertrieb ist immer gleich – und er ist einfacher als er klingt:

  • 1
    Kontakt aufnehmen – Du rufst jemanden aus deiner Hundertnamen-Liste an und vereinbarst einen Termin.
  • 2
    Termin führen – Du gehst persönlich hin und führst das Erstgespräch mit dem Finanzkompass.
  • 3
    Situation verstehen – Du hörst zu, stellst Fragen, nimmst die finanzielle Lage auf. Kein Verkauf in diesem Gespräch.
  • 4
    Empfehlung einholen – Am Ende jedes Gesprächs fragst du nach Namen. Dieser Schritt multipliziert dein Netzwerk.
  • 5
    Lösung anbieten – Im Folgegespräch präsentierst du konkrete Produkte passend zur Situation.

Der entscheidende Mechanismus: Jedes Gespräch öffnet das nächste. Wer Empfehlungen konsequent einholt, hat nach 3 Monaten mehr Kontakte als zu Beginn – obwohl er täglich Gespräche führt.

📐 Dein Wochenrhythmus – die 8/6-Formel

8
Telefonate pro Woche
Kontakte ansprechen, Termin anfragen
6
Erstgespräche pro Woche
Finanzkompass führen, Empfehlung einholen

Diese Zahlen sind kein willkürlicher Druck. Sie kommen aus der Praxis: Aus 8 Telefonaten entstehen erfahrungsgemäß 6 bestätigte Gespräche. Wer weniger führt, entwickelt keine echte Routine. Wer mehr führt – noch besser.

Das Ziel der ersten Wochen ist nicht, perfekte Gespräche zu führen. Das Ziel ist, überhaupt Gespräche zu führen – regelmäßig, diszipliniert, woche für woche.

🧠 Die vier Kernfähigkeiten

Du musst nicht alles wissen. Du musst vier Dinge beherrschen – und zwar in dieser Reihenfolge:

1. Erklären was du machst

Wer nicht in zwei Sätzen sagen kann was er macht, bekommt keinen Termin. Dein Einstiegssatz muss sitzen – auch um 7 Uhr morgens, auch wenn jemand genervt klingt.

2. Termine vereinbaren

Der Anruf ist das einzige Ziel. Nicht erklären, nicht überzeugen – einfach einen Termin. Alles andere folgt danach.

3. Erstgespräch mit Finanzkompass führen

Struktur schlägt Improvisation. Der Finanzkompass gibt dir einen sicheren Rahmen – auch wenn du noch nervös bist.

4. Empfehlungen systematisch einholen

Das ist der Schritt den die meisten weglassen. Und genau deshalb laufen viele nach 6 Wochen aus Kontakten raus.

✏️ Übung – Jetzt

Dein Zwei-Satz-Pitch

Schreib hier auf, wie du in zwei Sätzen erklärst was du machst. Kein Fachjargon. Kein Verkauf. Einfach klar und ehrlich. Dann sag ihn laut – dreimal hintereinander.

⚠️ Die häufigsten Fehler in Stufe 1

FehlerUrsacheWas du stattdessen tust
Kontakte im Kopf aussortierenAngst vor AblehnungNamen aufschreiben – Entscheidung trifft die andere Person
Stundenlang „vorbereiten"Perfektionismus / AufschieberitisMaximal 10 Min Vorbereitung – dann handeln
Empfehlungen weglassenFühlt sich unangenehm anAls festen letzten Satz jedes Gesprächs einüben
Nach dem ersten Nein aufgebenFalsche ErwartungEin Nein ist statistisch normal – nicht persönlich nehmen
Zu viele Gespräche wollenUngeduldErstmal auf die Formel einpendeln: 8 Anrufe → 6 Gespräche

📅 Dein Zeitplan für Stufe 1

Woche 1–2

Hundertnamen-Liste fertigstellen. Telefonleitfaden lesen & üben. Erste 6 Termine vereinbaren.

Woche 2–3

Erste Erstgespräche führen. Finanzkompass anwenden. Empfehlungen einholen.

Woche 4–6

Routine aufbauen: 8 Telefonate, 6 Gespräche pro Woche. Einwände kennenlernen.

Woche 7–8

Quiz bestehen. Selbstcheck ausfüllen. Stufe 2 vorbereiten.

⚡ Schnell-Check – Modul 1
Was ist die 8/6-Formel?
8 Produkte, 6 Kunden pro Monat
8 Telefonate → 6 Erstgespräche pro Woche
8 Wochen Stufe 1, 6 Module
Was ist das Ziel von Stufe 1?
Sofort erste Produkte abschließen
Arbeitsfähig werden – Termine, Gespräche, Empfehlungen
Das gesamte Produktsortiment kennen
Welcher Schritt im System öffnet das nächste Gespräch?
Der Abschluss
Die Empfehlung
Die Vorbereitung
Modul 1 von 6
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Modul 2 · Stufe 1 · Erste Aufgabe
Die Hundertnamen-Kontaktliste

📋 Dein wichtigstes Werkzeug

Die Hundertnamen-Liste ist das erste konkrete Werkzeug das du erstellst – und sie ist dein Startkapital. Ohne diese Liste hast du nichts, womit du arbeiten kannst. Mit ihr hast du genug Material für Monate.

Das Erstellen der Liste hat noch einen weiteren Effekt: Du wirst feststellen, wie viele Menschen du eigentlich kennst. Die meisten sind überrascht, wenn sie auf 80–100 Namen kommen – obwohl sie vorher gedacht haben, sie kennen kaum jemanden.

Ziel: 80–100 Namen. Kein Vorfiltern. Kein Bewerten. Einfach alle aufschreiben die dir einfallen – egal ob du glaubst dass sie Interesse haben oder nicht.

🔍 Sechs Kategorien – so kommst du auf 100 Namen

  • 👨‍👩‍👧
    Familie & Verwandte – Eltern, Geschwister, Cousins, Tanten, Onkel, Großeltern, angeheiratete Familie. Auch entferntere Verwandschaft. Alles aufschreiben.
  • 👫
    Freunde & Bekannte – Enge Freunde, Bekannte, frühere Schulfreunde, Kommilitonen, Nachbarn aus früheren Wohnorten.
  • 💼
    Berufliche Kontakte – Frühere Kollegen, Vorgesetzte, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner. Auch aus Jobs die Jahre zurückliegen.
  • Vereine & Hobbys – Sportverein, Fitnessstudio, Tanzschule, Musikgruppe, Ehrenamt, Elternverein, Kirchengemeinde.
  • 🏘️
    Nachbarschaft & lokales Umfeld – Aktuelle und frühere Nachbarn. Eltern von Schulkameraden deiner Kinder. Stammkneipe, lokale Vereine.
  • 📱
    Digital: Handy & Social Media – Schau deine komplette Kontaktliste durch. WhatsApp-Chats aus der Vergangenheit. Instagram-Follower die du kennst. LinkedIn-Verbindungen.

🚫 Der teuerste Fehler: Namen im Kopf aussortieren

Viele Einsteiger schreiben Namen nicht auf, weil sie denken: „Der hat doch kein Geld", „Die ist bestimmt schon abgesichert", „Den will ich nicht nerven".

Diese Gedanken sind nicht nur falsch – sie sind dein größter Feind. Du kannst nicht in den Kopf anderer Menschen schauen. Wer Kontakte im Kopf filtert, verliert Gespräche bevor sie beginnen.

Die einzige Aufgabe beim Erstellen der Liste: Namen aufschreiben. Die Entscheidung ob jemand Interesse hat, trifft die Person selbst – wenn du anrufst.

📊 So arbeitest du mit der Liste – die A/B/C-Priorisierung

Sobald du 80+ Namen hast, priorisierst du:

  • A
    Priorität A – Sofort anrufen: Menschen die du gut kennst, mit denen du regelmäßig sprichst und die offen für neue Themen sind. Hier startest du in Woche 1.
  • B
    Priorität B – Diese Woche / nächste Woche: Bekannte mit etwas weniger Kontakt. Du kennst sie, sie kennen dich – aber ihr sprecht nicht wöchentlich.
  • C
    Priorität C – Aufwärmen dann ansprechen: Entferntere Kontakte oder Menschen, bei denen der Kontakt schon länger eingeschlafen ist. Erst kurz aufwärmen, dann ansprechen.

Trage nach jedem Kontakt den Status in deine Liste ein: Angesprochen → Termin vereinbart → Gespräch geführt → Empfehlung erhalten. So behältst du immer den Überblick.

🔄 Die Liste wächst – durch Empfehlungen

Deine Hundertnamen-Liste ist kein statisches Dokument. Nach jedem Gespräch kommen neue Namen durch Empfehlungen hinzu. Wer konsequent nach Empfehlungen fragt, hat nach 3 Monaten eine Liste mit 200–300 aktiven Kontakten – von denen er zu Beginn 80% noch nicht kannte.

Das ist das Prinzip hinter dem System: Du brauchst nicht erst ein riesiges Netzwerk. Du brauchst eine solide Basis von 80–100 Namen – und dann wächst alles von selbst, wenn du die Empfehlungsroutine einhältst.

✏️ Deine Aufgabe jetzt

✏️ Übung – Heute erledigen

Starte deine Hundertnamen-Liste

Nimm ein Blatt Papier oder öffne eine Excel-Tabelle. Spalten: Name | Telefonnummer | Priorität (A/B/C) | Status | Notizen. Schreib jetzt los – starte mit Familie und Freunden. Hör nicht auf bis du mindestens 40 Namen hast. Ziel ist 80–100.

💡 Tipp

Wann du die Liste erstellst

Nimm dir 30–45 Minuten am Stück. Kein Handy, kein Ablenkung. Schreib alles auf was dir einfällt – auch Namen bei denen du unsicher bist. Lieber 10 Namen zu viel als einen zu wenig. Danach priorisieren und los.

⚡ Schnell-Check – Modul 2
Wie viele Namen soll die Hundertnamen-Liste mindestens haben?
20–30 Namen
80–100 Namen
Mindestens 200 Namen
Was ist der größte Fehler beim Erstellen der Liste?
Kontakte alphabetisch sortieren
Kontakte im Kopf vorab aussortieren
Zu viele Namen aufschreiben
Wodurch wächst die Kontaktliste langfristig?
Durch Social Media Recherche
Durch konsequentes Einholen von Empfehlungen
Durch Kaltakquise
Modul 2 von 6
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Modul 3 · Stufe 1 · Kernwerkzeug
Telefonleitfaden – Termine vereinbaren

📞 Das Telefon ist dein wichtigstes Werkzeug

Ohne Termine passiert nichts. Kein Gespräch, keine Entwicklung, kein Erfolg. Das Telefon ist der direkteste Weg, um aus deiner Kontaktliste echte Gespräche zu machen.

Am Anfang fühlt sich das unangenehm an. Das ist normal und geht jedem so. Die Unsicherheit verschwindet nicht durch Nachdenken oder noch mehr Vorbereitung – sie verschwindet ausschließlich durch Wiederholung.

Ziel des Telefonats: Nicht verkaufen, nicht erklären, nicht überzeugen. Nur einen Termin vereinbaren. Mehr nicht. Alles andere passiert beim persönlichen Gespräch.

📝 Der 5-Schritte-Aufbau

  • 1
    Begrüßung & persönlicher Einstieg – Kurz und warm. Wie geht's? Ein persönlicher Aufhänger (letztes Treffen, gemeinsame Situation). Maximal 60 Sekunden.
  • 2
    Grund des Anrufs – direkt und ehrlich – Kein Drumherumreden. Du machst was Neues und rufst deshalb an. Ehrlichkeit entwaffnet Misstrauen.
  • 3
    Nutzen kommunizieren – Was hat die andere Person davon? Nicht: „Ich will meine Zahlen erfüllen." Sondern: „Du bekommst einen kostenlosen Überblick über deine Finanzsituation."
  • 4
    Terminvorschlag mit zwei Optionen – Nie fragen ob die Person Zeit hat. Immer zwei konkrete Termine nennen. „Passt dir Dienstag um 19 Uhr oder Donnerstag Nachmittag besser?"
  • 5
    Bestätigung und Verabschiedung – Termin wiederholen. Adresse klären. Kurze Vorfreude. Tschüss. Fertig.

🎙️ Script 1 – Warmkontakt (Familie / Freunde)

Vollständiges Gesprächsskript

„Hey [Name], wie läuft's? [...] Super. Ich melde mich auch wegen was Konkretem: Ich mache jetzt was Neues – ich helfe Menschen dabei, einen klaren Überblick über ihre finanzielle Situation zu bekommen. Absicherung, Vorsorge, das ganze Thema. Ich würde das gerne auch mal mit dir durchgehen – kein Stress, kein Verkauf, einfach mal anschauen was bei dir los ist und ob irgendwas Sinn macht.

Das dauert vielleicht eine Stunde. Passt dir besser [Termin 1] oder [Termin 2]?"

Wenn gefragt wird was genau du machst: „Das erkläre ich dir am besten persönlich – am Telefon ergibt das wenig Sinn ohne die Details. Deswegen der Termin."

🎙️ Script 2 – Empfehlungskontakt (jemanden den du nicht kennst)

Vollständiges Gesprächsskript

„Hallo [Name], mein Name ist [dein Name], ich arbeite bei B&A Consulting. Ich rufe an weil mir [empfehlende Person] deinen Namen gegeben hat – [er/sie] meinte, du bist jemand der dem Thema Finanzen gegenüber offen ist.

Ich führe kurze Analyse-Gespräche – kein Verkauf, einfach mal durchleuchten was bei dir gut aufgestellt ist und was vielleicht noch fehlt. Das dauert etwa eine Stunde und kostet dich nichts außer Zeit.

Wärst du grundsätzlich offen dafür? Wenn ja – passt dir [Termin 1] oder [Termin 2]?"

⏱️ Vor und nach dem Anruf

✅ Vor dem Anruf

Name korrekt aussprechen. Persönlichen Aufhänger überlegen (maximal 20 Sek). Zwei Terminoptionen vorbereitet haben. Zettel und Stift bereit. Handy auf lautlos.

📝 Nach dem Anruf

Status in Liste eintragen. Termin sofort in Kalender. Bei Absage: Wann nochmal anrufen? Bei Ja: Adresse bestätigt? Direkt weiter zum nächsten Kontakt.

💡 9 Praxistipps aus dem Feld

🕐
Beste Zeiten: Di–Do 17–20 Uhr. Sa 10–13 Uhr. Montag-Abend oft gut. Nie Sonntag und nie vor 9 Uhr.
Nicht grübeln – wählen. Je länger du auf einen Namen starrst, desto schwerer wird es. Nimmst du das Handy und wählst – fertig.
😊
Lächeln beim Reden. Man hört es. Stell dich vor den Spiegel wenn du unsicher bist – ernster Blick = ernster Klang.
📋
Kein Improvisieren am Anfang. Halte dich an das Script. Eigene Formulierungen kommen wenn die Routine da ist – nicht vorher.
🎯
Ziel nicht vergessen: Termin. Nicht verkaufen, nicht erklären, nicht argumentieren. Termin.
🔁
Blöcke bilden. 3–4 Anrufe hintereinander, dann Pause. Nicht einzeln über den Tag verteilt – das kostet zu viel mentale Energie.
📊
Statistik führen. Wie viele Anrufe, wie viele Termine? So erkennst du deine echte Quote und kannst dich verbessern.
🚫
Kein Voicemail. Leg auf und ruf zu einem anderen Zeitpunkt zurück. Voicemails werden nicht zurückgerufen.
💪
Absagen normalisieren. Wenn 3 von 8 Personen absagen – das ist statistisch normal. Kein Anzeichen für dein Versagen.

✏️ Übe jetzt

✏️ Rollenspiel-Aufgabe

Script laut üben

Lies das Warmkontakt-Script dreimal laut vor. Einmal langsam, einmal in normalem Tempo, einmal so als würdest du wirklich telefonieren. Dann ruf einen Kollegen oder Freund an und übe den Einstieg – er kann auch einfach zuhören und Feedback geben.

🎯 Wochenziel

Deine ersten 3 Termine

Schreib jetzt drei Namen aus deiner A-Liste auf – und dann ruf sie diese Woche an. Kein Aufschieben. Die ersten Anrufe werden unbequem. Das ist normal und vergeht nach 5–6 Gesprächen.

⚡ Schnell-Check – Modul 3
Was ist das einzige Ziel eines Telefonats?
Das Produkt erklären und Interesse wecken
Einen Termin vereinbaren
Die finanzielle Situation erfassen
Wie fragst du nach dem Termin richtig?
„Hast du irgendwann mal Zeit für mich?"
„Passt dir Dienstag oder Donnerstag besser?"
„Wann kannst du dir das mal anschauen?"
Was tust du direkt nach jedem Telefonat?
Eine Pause machen und den nächsten Tag abwarten
Ergebnis in Liste eintragen und direkt weiter
Eine E-Mail zur Bestätigung schicken
Modul 3 von 6
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Modul 4 · Stufe 1 · Kernkompetenz
Das Erstgespräch mit dem Finanzkompass

🧭 Was der Finanzkompass ist – und was er nicht ist

Der Finanzkompass ist deine Struktur im Erstgespräch. Er gibt dir einen klaren Rahmen – so dass du nie verloren gehst und immer weißt was als nächstes kommt. Auch wenn du nervös bist. Auch wenn das Gespräch in eine unerwartete Richtung geht.

Was der Finanzkompass NICHT ist: Ein Verkaufsgespräch. Im Erstgespräch verkaufst du nichts. Du hörst zu, verstehst die Situation und baust Vertrauen auf. Wer zu früh verkauft, verliert das Gespräch.

Dein einziges Ziel im Erstgespräch: Die finanzielle Situation verstehen und das Vertrauen aufbauen für ein Folgegespräch. Mehr nicht.

🗺️ Die vier Bereiche

  • 1
    Wünsche & Ziele – Was will die Person erreichen? Eigenheim, Urlaub, frühe Rente, finanzielle Freiheit? Lass sie erzählen – ohne Unterbrechung.
  • 2
    Sicherheit & Absicherung – Was will sie unter keinen Umständen riskieren? Familie, Einkommen, Gesundheit? Welche Absicherungen laufen bereits?
  • 3
    Zukunft & Vorsorge – Wie stellt sie sich ihr Leben in 10–20 Jahren vor? Was wurde für die Rente bisher aufgebaut? Gibt es Lücken?
  • 4
    Vermögen & Finanzen heute – Was ist aktuell vorhanden? Welche Versicherungen, Sparverträge, Investments laufen? Vollständiger Überblick.

🎙️ Gesprächseinstieg

Einstieg ins Erstgespräch

„Schön, dass wir uns die Zeit nehmen. Bevor ich irgendetwas vorstelle, möchte ich erst verstehen wie eure Situation gerade aussieht – was euch beschäftigt, was ihr euch wünscht.

Ich arbeite mit einem Konzept das ich den Finanzkompass nenne – das hilft uns, in vier Bereichen einen klaren Überblick zu bekommen: Wünsche, Sicherheit, Zukunft und was ihr heute schon habt. Am Ende wisst ihr genau wo ihr steht. Keine Verpflichtung, kein Verkauf heute.

Darf ich anfangen?"

❓ Leitfragen für jeden Bereich

Bereich 1 – Wünsche & Ziele:

„Was ist euch im Leben am wichtigsten – was wollt ihr auf jeden Fall erreichen?"
„Wenn Geld keine Rolle spielen würde – was würdet ihr anders machen?"
„Habt ihr konkrete Ziele für die nächsten 5–10 Jahre – Haus, Urlaub, Freiheit?"

Bereich 2 – Sicherheit:

„Was wäre für euch der schlimmste Fall – was möchtet ihr auf keinen Fall riskieren?"
„Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, was passiert wenn einer von euch ausfällt – durch Krankheit oder Unfall?"
„Welche Absicherungen laufen aktuell – habt ihr da einen Überblick?"

Bereich 3 – Zukunft & Vorsorge:

„Wie stellt ihr euch die Rente vor – habt ihr schon konkrete Pläne?"
„Was habt ihr bisher aufgebaut – Rentenversicherung, Bausparvertrag, etwas anderes?"
„Glaubt ihr, dass die gesetzliche Rente ausreichen wird?"

Bereich 4 – Vermögen & Finanzen heute:

„Welche Versicherungen laufen aktuell – habt ihr da einen vollständigen Überblick?"
„Legt ihr aktuell Geld zurück – monatlich oder unregelmäßig?"
„Gibt es Bereiche wo ihr das Gefühl habt, noch nicht gut aufgestellt zu sein?"

🔑 Die Goldenen Regeln im Gespräch

👂
80/20-Regel: Du redest 20% der Zeit, die andere Person redet 80%. Wer viel redet, verkauft nichts. Wer gut zuhört, baut Vertrauen auf.
📝
Notizen machen: Immer mit Zettel. Das zeigt Respekt und du vergisst keine Details. Wichtige Aussagen wörtlich notieren.
🚫
Keine Lösungen im Erstgespräch: Auch wenn du die perfekte Lösung siehst – noch nicht sagen. Erst das zweite Gespräch.
🔄
Nachfragen statt annehmen: Wenn etwas unklar ist – fragen. „Was meinst du damit genau?" ist immer besser als eine falsche Annahme.
⏱️
Zeitrahmen kommunizieren: „Wir haben etwa eine Stunde – das reicht um alle vier Bereiche gut durchzugehen." Das reduziert Nervosität bei beiden Seiten.

🔚 Gesprächsabschluss & Übergang

Abschluss des Erstgesprächs

„Danke – das war wirklich aufschlussreich. Ich mache mir jetzt ein genaues Bild und bereite einen Überblick vor, was für euch konkret Sinn machen könnte.

Darf ich mich in den nächsten 3–5 Tagen melden, damit wir das gemeinsam anschauen? Das dauert dann noch mal eine Stunde – und ihr wisst danach genau wo ihr steht und was sinnvoll wäre."

Direkt danach: Empfehlung einholen (→ Modul 5). Nie das Gespräch beenden ohne nach Namen gefragt zu haben.

✏️ Vorbereitung auf dein erstes Gespräch

✏️ Rollenspiel-Aufgabe

Finanzkompass komplett durchüben

Übe das Erstgespräch mit einem Kollegen – er spielt den Kunden, du führst durch alle 4 Bereiche. Ziel: 30–40 Minuten, alle Bereiche ohne Ablesen abdecken. Dann tauscht. Feedbackfrage danach: „Was hat sich gut angefühlt? Wann wärst du als Kunde noch offener geworden?"

⚡ Schnell-Check – Modul 4
Was ist dein Ziel im Erstgespräch?
Sofort ein Produkt abschließen
Situation verstehen und Vertrauen für ein Folgegespräch aufbauen
Alle 4 Bereiche in 20 Minuten abhaken
Welche vier Bereiche deckt der Finanzkompass ab?
Produkte, Preise, Laufzeiten, Konditionen
Wünsche, Sicherheit, Zukunft, Vermögen
Familie, Beruf, Gesundheit, Freizeit
Wie viel redest du im Erstgespräch (80/20-Regel)?
Du redest 80%, Kunde 20%
Du redest 20%, Kunde 80%
Gleichmäßig 50/50
Modul 4 von 6
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Modul 5 · Stufe 1 · Multiplikator
Empfehlungen systematisch einholen

🤝 Warum Empfehlungen der Multiplikator sind

Empfehlungen sind der Mechanismus durch den dein Netzwerk wächst – ohne dass du ständig neue Kontakte erfinden musst. Wer konsequent nach Empfehlungen fragt, verdoppelt seinen Kontaktpool in wenigen Monaten. Wer es nicht tut, läuft irgendwann auf der Stelle.

Gleichzeitig gilt: Empfehlungen sind kein Allheilmittel. Nicht jedes Gespräch endet mit drei Namen. Manchmal kommt nichts. Das ist okay. Es geht darum, immer zu fragen – nicht darum, immer Erfolg zu haben.

Die wichtigste Gewohnheit in Stufe 1: Jedes Gespräch endet mit der Frage nach Empfehlungen. Nicht aggressiv – als normaler, selbstverständlicher Gesprächsabschluss.

⏰ Der richtige Moment

  • Am Ende des Erstgesprächs – Nachdem du alle 4 Bereiche durchgegangen bist und eine gute Verbindung entstanden ist. Nicht früher.
  • Nach einem positiven Moment – Wenn die Person gerade genickt hat, sich bedankt hat oder von einem konkreten Problem gesprochen hat das du lösen kannst.
  • Bei Folgeterminen – Auch bestehende Kunden empfehlen weiter. Nach jedem Kontakt – nicht nur beim ersten Gespräch.
  • Nicht zu früh – Kein Vertrauen = keine Empfehlung. Wer nach 10 Minuten nach Namen fragt, signalisiert Druck – das Gegenteil von dem was du willst.

🎙️ Drei Formulierungen – von direkt bis konkret

Formulierung 1 – Die direkte Frage:

Standard

„Ich helfe vielen Menschen dabei, Klarheit über ihre finanzielle Situation zu bekommen – genau wie wir das heute gemacht haben. Fällt dir spontan jemand ein, für den so ein Gespräch auch gut wäre? Freunde, Kollegen, Geschwister?"

Formulierung 2 – Die kategorisierte Frage (höhere Trefferquote):

Mit Lebensphase-Ankern

„Gibt es jemanden aus deinem Umfeld der gerade eine neue Stelle angefangen hat, heiratet, ein Kind bekommt oder gerade ein Haus kauft? Das sind oft Menschen für die dieses Gespräch besonders wertvoll ist."

Formulierung 3 – Wenn jemand zögert:

Entlastend

„Ich frage nur kurz – du musst wirklich niemanden überreden. Ich würde einfach kurz das Gespräch suchen und schauen ob da Interesse ist. Die Entscheidung liegt komplett bei der Person. Du gibst mir nur einen Namen."

📋 Nach der Empfehlung – was jetzt passiert

  • 1
    Name und Kontakt sofort notieren – Nicht „ich merk mir das" – sofort auf dem Zettel.
  • 2
    Vorankündigung bitten – „Wärst du so nett und sagst der Person kurz Bescheid, dass ich mich melde?" Das erhöht die Erfolgsrate deutlich.
  • 3
    In Hundertnamen-Liste eintragen – Mit Vermerk: „Empfehlung von [Name]" und Datum.
  • 4
    Innerhalb von 24–48 Stunden anrufen – Solange der Kontakt frisch ist. Je länger du wartest, desto kälter wird der Lead.
  • 5
    Rückmeldung geben – Informiere die empfehlende Person kurz über das Ergebnis. Das stärkt die Beziehung und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Empfehlung.

⚠️ Die häufigsten Fehler

Gar nicht fragen – weil es sich unangenehm anfühlt. Das ist der häufigste und teuerste Fehler in Stufe 1.
Zu früh fragen – bevor Vertrauen entstanden ist. Erst komplett durch den Finanzkompass – dann fragen.
Vage fragen – „Kennen Sie jemanden?" bringt meistens nichts. Lebensphase-Ankern wie oben sind deutlich konkreter.
Empfehlungen nicht nachtelefonieren – Ein Name ohne Nachverfolgung ist wertlos. Innerhalb von 48h anrufen.
Druck machen – Wer sich gedrängt fühlt, gibt keine Empfehlung. Entspannt bleiben – es ist eine Einladung, kein Muss.

✏️ Übung

✏️ Einüben

Empfehlung als Gesprächsabschluss üben

Übe die Empfehlungsfrage mit einem Kollegen – er spielt den Kunden am Ende eines Finanzkompass-Gesprächs. Formuliere alle 3 Varianten hintereinander durch, bis sie natürlich klingen. Ziel: Die Frage fühlt sich nicht mehr komisch an.

⚡ Schnell-Check – Modul 5
Wann holst du Empfehlungen ein?
Nur wenn das Gespräch sehr gut lief
Nach jedem Gespräch – immer
Erst nach dem zweiten Treffen
Innerhalb welcher Zeit rufst du eine Empfehlung an?
Innerhalb einer Woche
Innerhalb von 24–48 Stunden
Wenn ich Zeit finde
Welche Frage hat die höchste Trefferquote?
„Kennen Sie jemanden?"
„Gibt es jemanden der gerade heiratet, ein Kind bekommt oder eine neue Stelle hat?"
„Haben Sie Familie oder Freunde?"
Modul 5 von 6
📚 Alle Module
0
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Modul 6 · Stufe 1 · Praxiswissen
Einwandbehandlung

🛡️ Was ein Einwand wirklich bedeutet

Einwände sind kein Angriff und kein endgültiges Nein. In den meisten Fällen bedeuten sie: „Ich bin noch nicht überzeugt – gib mir einen Grund." Oder: „Ich brauche kurz mehr Sicherheit."

Menschen die einen Einwand äußern, beschäftigen sich noch mit dem Thema. Menschen die gar nichts sagen und einfach „nein danke" sagen, haben innerlich schon abgehakt. Ein Einwand ist in diesem Sinne oft ein gutes Zeichen.

Grundprinzip: Nie gegen den Einwand argumentieren. Erst verstehen, dann antworten. Erst Empathie, dann Fakten. Die Reihenfolge ist entscheidend.

🧠 Die Psychologie hinter Einwänden

Was Einwände NICHT sind

Kein persönlicher Angriff. Kein endgültiges Nein. Keine Aussage über deine Qualität als Berater. Keine Aussage über das Produkt.

Was Einwände SIND

Ein Signal dass noch Unsicherheit besteht. Eine Einladung mehr Klarheit zu schaffen. Oft eine Bitte um Bestätigung.

Die 3-Schritte-Formel: (1) Einwand verstehen und wiederholen – „Ich verstehe, du meinst..." (2) Empathie zeigen – „Das ist völlig verständlich." (3) Antworten mit konkreter Information oder Gegenfrage.

📖 Die 9 häufigsten Einwände – vollständig erklärt

01
„Ich habe keine Zeit."
💡 Was dahintersteckt: Kein konkretes Interesse bisher – oder echter Zeitmangel in einer stressigen Phase.
Antwort

„Das verstehe ich total. Es geht auch nicht um viel Zeit – ich frage nach einer Stunde, nicht mehr. Und das Gespräch kannst du selbst steuern – wenn es dir nichts bringt, sagst du einfach nach 30 Minuten Bescheid. Wann wärst du mal kurz entspannt – nächste Woche oder die Woche danach?"

Kernprinzip: Niedrigschwellig halten. Den Aufwand kleinmachen. Flexiblen Terminvorschlag machen ohne zu drängen.

02
„Ich habe kein Geld / kein Interesse."
💡 Was dahintersteckt: Oft eine Abwehrreaktion am Telefon – nicht unbedingt die Wahrheit. Oder echter Geldmangel – dann trotzdem nützlich für später.
Antwort

„Das ist überhaupt kein Problem – es geht beim ersten Gespräch auch gar nicht ums Kaufen. Ich will nur verstehen wie deine Situation aussieht und dir einen Überblick geben. Ob danach irgendetwas Sinn macht oder nicht – das entscheidest komplett du. Das Gespräch selbst kostet nichts außer einer Stunde Zeit. Darf ich trotzdem kurz vorbeikommen?"

Kernprinzip: Kein Verkaufsdruck. Das Gespräch als wertfreie Information positionieren.

03
„Ich muss das erst mit meinem Partner besprechen."
💡 Was dahintersteckt: Echter Wunsch nach Einbeziehung – oder eine höfliche Ausweichantwort. In beiden Fällen: Partner einladen.
Antwort

„Absolut – das macht total Sinn. Finanzielle Entscheidungen trifft man am besten gemeinsam. Dann kommen wir doch direkt zu zweit zusammen. Das ist sogar besser, dann muss niemand nachher das Gespräch weitergeben und beide haben die gleichen Informationen. Wann habt ihr beide zusammen kurz Zeit?"

Kernprinzip: Den Partner einladen statt ihn als Hindernis behandeln. Gemeinsamer Termin ist strategisch sogar besser.

04
„Ich habe schon jemanden der sich darum kümmert."
💡 Was dahintersteckt: Existierende Beziehung zu Bank oder Berater – oft mit wenig aktiver Betreuung und unvollständigem Überblick.
Antwort

„Das ist gut – dann bist du zumindest nicht ganz ohne Ansprechpartner. Ich frage aber auch gar nicht, ob du wechselst – ich frage nur, ob du mal eine zweite Meinung hören möchtest. Viele merken dabei, dass alles super läuft. Andere entdecken Lücken die ihnen vorher nicht aufgefallen sind. Es kostet dich nichts außer einer Stunde. Wärst du offen dafür?"

Kernprinzip: Nicht als Konkurrenz auftreten. Zweite Meinung als zusätzlichen Mehrwert positionieren – keine Wechselabsicht signalisieren.

05
„Schicken Sie mir erstmal Infos / eine E-Mail."
💡 Was dahintersteckt: Meistens eine höfliche Absage – manchmal echter Wunsch nach Vorbereitung. In jedem Fall: Folgekontakt sichern.
Antwort

„Klar, das kann ich machen. Ich schicke dir kurz was Allgemeines. Aber ehrlich gesagt – das ersetzt das Gespräch nicht, weil jede Situation anders ist und der Nutzen wirklich vom persönlichen Überblick kommt. Darf ich mich nach der E-Mail kurz melden und nachfragen ob du noch Fragen hast? Dann schauen wir ob ein Gespräch Sinn macht."

Kernprinzip: Nicht ablehnen. Kurz nachgeben – aber Folgekontakt aktiv sichern. E-Mail wirklich schicken und dann nachtelefonieren.

06
„Ich muss darüber nachdenken."
💡 Was dahintersteckt: Unsicherheit, fehlende Information oder klassische Aufschiebereaktion. Echten Grund herausfinden.
Antwort

„Das ist vollkommen okay. Darf ich kurz fragen – worüber genau? Vielleicht kann ich dir noch etwas klären das dir die Entscheidung leichter macht."

Falls kein konkreter Grund kommt:

Nachfassen

„Kein Problem – wann darf ich mich nochmal melden? Dann schauen wir, ob sich was verändert hat."

Kernprinzip: Nie einfach „Okay" sagen und auflegen. Immer nachfragen – und konkreten Rückruf-Termin vereinbaren.

07
„Wir haben gerade andere Prioritäten."
💡 Was dahintersteckt: Echter Stress – Umzug, Job-Wechsel, Familiensituation, Renovierung. Diese Menschen sind oft in 4–6 Wochen genau die richtigen Gesprächspartner.
Antwort

„Das höre ich. Darf ich fragen was gerade los ist? [...] Das verstehe ich. Dann melde ich mich in [4–6 Wochen] noch mal – oft ist genau dann der richtige Zeitpunkt, wenn sich gerade etwas verändert hat. Ist das okay?"

Kernprinzip: Akzeptieren ohne aufzugeben. Konkreten Rückruf-Termin vereinbaren und Datum in der Liste notieren.

08
„Ich habe kein Budget."
💡 Was dahintersteckt: Echte Geldenge – oder Einwand am Telefon ohne reale Grundlage. In beiden Fällen: Gespräch kostet nichts.
Antwort

„Das ist vollkommen okay. Wir reden nicht über Produkte oder Kosten heute – wir reden über ein Analyse-Gespräch, das dir nichts kostet. Ich will dir einfach zeigen, was gut läuft und was eventuell fehlt. Selbst wenn du heute nichts ändern kannst oder willst – du gehst mit mehr Klarheit raus als du reingekommen bist. Darf ich kurz vorbeikommen?"

Kernprinzip: Kosten des Gesprächs = null. Das klar kommunizieren. Nutzen über Budget stellen.

09
„Ich bin zufrieden / brauche nichts."
💡 Was dahintersteckt: Zufriedenheit mit dem Status quo – oft ohne vollständigen Überblick über alle Bereiche.
Antwort

„Das freut mich zu hören – und das ist ein gutes Zeichen. Darf ich trotzdem kurz fragen: Hast du das Gefühl, dass du wirklich einen vollständigen Überblick hast – Vorsorge, Absicherung, Vermögensaufbau, alles zusammen? Viele die sagen 'Ich bin zufrieden' stellen im Gespräch fest, dass einzelne Bereiche noch gar nicht bewusst waren. Einfach mal nachschauen – ohne Verpflichtung."

Kernprinzip: Zufriedenheit respektieren aber sanft hinterfragen. Vollständigkeit und bewusste Entscheidung als Argument.

✏️ Einwände trainieren

✏️ Rollenspiel – Woche 1

Alle 9 Einwände üben

Bitte einen Kollegen, dir 9 Zettel mit den Einwänden zu geben – er zieht zufällig einen und sagt ihn dir. Du antwortest frei ohne nachzuschauen. Ziel: Alle 9 beherrschen ohne Ablesen. Das klingt viel – aber nach 2–3 Runden hast du das meiste drin.

💡 Merkhilfe

Die 3-Satz-Formel für jeden Einwand

Satz 1: Verstehen & bestätigen – „Das verstehe ich / Das ist völlig verständlich."
Satz 2: Umformulieren – Den Einwand klein machen oder neu rahmen.
Satz 3: Konkreter nächster Schritt – Termin vorschlagen oder Rückruf vereinbaren.

⚡ Schnell-Check – Modul 6
Was bedeutet ein Einwand meistens?
Endgültiges Nein – Gespräch beenden
„Ich bin noch nicht überzeugt – gib mir einen Grund"
Die Person hat kein Interesse am Produkt
„Ich muss das erst mit meinem Partner besprechen." Was antwortest du?
„Okay, dann melde ich mich nächste Woche"
„Absolut – dann kommen wir doch direkt zu zweit zusammen"
„Das können Sie auch alleine entscheiden"
Was ist die 3-Satz-Formel bei Einwänden?
Widersprechen, Erklären, Abschließen
Verstehen & bestätigen → Umformulieren → Nächster Schritt
Fragen, Schweigen, Warten
Modul 6 von 6
📚 Alle Module
0
Punkte gesammelt

Quiz – Stufe 1

Teste dein Wissen. Du brauchst 4 von 5 richtig um zu bestehen.

Frage 1 von 5
Was ist das einzige Ziel eines Telefonats mit einem Warmkontakt?
  • AEin Finanzprodukt vorstellen und Interesse wecken
  • BEinen persönlichen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren
  • CDie finanzielle Situation des Kontakts erfassen
  • DEmpfehlungen für weitere Kontakte einholen
Frage 2 von 5
Wie viele Telefonate brauchst du erfahrungsgemäß für 6 Erstgespräche pro Woche?
  • A6 Telefonate
  • B8 Telefonate
  • C12 Telefonate
  • D15 Telefonate
Frage 3 von 5
Jemand sagt: „Ich habe schon jemanden der sich darum kümmert." Was ist die richtige Reaktion?
  • ADas Gespräch beenden und die Person aus der Liste streichen
  • BErklären warum B&A besser ist als der aktuelle Anbieter
  • CEine zweite Meinung ohne Wechseldruck anbieten
  • DNach dem Namen des aktuellen Beraters fragen
Frage 4 von 5
Was ist die Hauptaufgabe im Erstgespräch mit dem Finanzkompass?
  • ASofort passende Produkte vorstellen und einen Abschluss erzielen
  • BDie Situation verstehen und Vertrauen für ein Folgegespräch aufbauen
  • CDen Finanzkompass lückenlos auswendig vortragen
  • DMindestens 3 Empfehlungen einholen
Frage 5 von 5
Was ist die wichtigste Gewohnheit beim Einholen von Empfehlungen?
  • ANur nach Empfehlungen fragen wenn das Gespräch sehr gut lief
  • BJedes Gespräch endet mit der Frage nach Empfehlungen
  • CEmpfehlungen erst beim zweiten Treffen ansprechen
  • DNur Bestandskunden nach Empfehlungen fragen
0/5
Fragen richtig beantwortet

Selbstcheck – Stufe 1

Hake diese Punkte nur ab wenn du sie wirklich beherrschst – nicht wenn du sie gelesen hast.

💬 Grundlagen & System
  • Ich kann in zwei Sätzen erklären was ich mache – ohne Fachjargon
  • Ich verstehe das System: Kontakt → Termin → Gespräch → Empfehlung → Lösung
  • Ich weiß warum 8 Telefonate erfahrungsgemäß zu 6 Gesprächen führen
📋 Hundertnamen-Liste
  • Ich habe eine Liste mit mindestens 80 Namen erstellt
  • Ich filtere keine Kontakte vorab aus – die Entscheidung trifft die andere Person
  • Ich trage neue Empfehlungen laufend in die Liste ein
📞 Telefonieren
  • Ich kenne den Telefonleitfaden und kann ihn ohne Ablesen anwenden
  • Ich vereinbare mindestens 6 Termine pro Woche
  • Ich trage Ergebnisse nach jedem Telefonat sofort ein
🧭 Finanzkompass
  • Ich kenne die vier Bereiche des Finanzkompass auswendig
  • Ich kann ein Erstgespräch strukturiert führen ohne Notizzettel
  • Ich höre mehr zu als ich rede (80/20-Regel)
🤝 Empfehlungen & Einwände
  • Ich hole nach jedem Gespräch aktiv Empfehlungen ein
  • Ich kenne alle 9 Einwände und kann souverän antworten
  • Ein „Nein" bringt mich nicht aus dem Konzept – ich bleibe ruhig und professionell
← Dashboard
Stufe 2 · Einführung · Ab Woche 9
Stufe 2 – Von der Routine zur Beratung

🚀 Was dich in Stufe 2 erwartet

Du hast Stufe 1 abgeschlossen. Du kannst Termine vereinbaren, Erstgespräche führen und Empfehlungen einholen. Das Fundament steht.

Stufe 2 geht einen Schritt weiter: Du lernst, aus einem Erstgespräch eine professionelle Beratung zu machen – mit konkreten Produkten, klarer Vorbereitung und einem strukturierten Abschluss.

Das Ziel von Stufe 2: Du führst eigenständig vollständige Beratungsgespräche durch – von der Vorbereitung bis zum Abschluss. Ohne Unsicherheit, ohne Improvisation.

⚙️ Der B&A Beratungsprozess

Jede Beratung bei B&A folgt demselben Schema – drei Phasen, jede mit einem klaren Vor / Während / Danach:

  • 1
    Das Erstgespräch – Finanzkompass, Situation aufnehmen, Vertrauen aufbauen. (Stufe 1 – kennst du bereits)
  • 2
    Die Beratungsvorbereitung – Mindestens 2 Tage vor dem Termin. Beratungsmappe erstellen, Produkte auswählen, alles verinnerlichen. Der Vertriebler sitzt noch mal ruhig hin und liest alles durch.
  • 3
    Das Beratungsgespräch – Die Lösung wird präsentiert. Klar, strukturiert, auf die Situation des Kunden zugeschnitten. Am Ende steht der Abschluss als natürliches Ergebnis.

Das Schema ist immer gleich: Vor dem Gespräch vorbereiten → Während des Gesprächs präsent sein → Nach dem Gespräch sofort nachbearbeiten. Das gilt für Erstgespräch UND Beratung.

📦 Die Produkte in Stufe 2

Du arbeitest in Stufe 2 mit fünf Kernprodukten. Für jedes gilt: Du musst nicht alles wissen – aber du musst die Kernvorteile, die Zielgruppe und die wichtigsten Fragen kennen.

🏦 Altersvorsorge / Rentenversicherung

Langfristiger Vermögensaufbau. Für alle relevant – besonders für Berufseinsteiger und junge Familien.

🏥 Krankentagegeld

Einkommensabsicherung bei Krankheit. Oft unterschätzt – besonders für Selbstständige und Angestellte ohne starke Absicherung.

🦺 Unfallversicherung

Absicherung bei dauerhaften Unfallfolgen. Einfach zu erklären, breite Zielgruppe.

⚠️ Grundunfähigkeitsversicherung

Absicherung wenn man grundlegende Fähigkeiten verliert. Alternative zur BU für bestimmte Berufsgruppen.

💼 Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Eines der wichtigsten Produkte überhaupt. Absicherung des Einkommens bei Berufsunfähigkeit. Komplex in der Beratung – aber enorm wertvoll für den Kunden.

🧠 Was sich in Stufe 2 ändert

Stufe 1Stufe 2
Kontakte ansprechen & Termine machenBeratungen vorbereiten & durchführen
Finanzkompass – verstehen & aufnehmenLösungen entwickeln & präsentieren
Empfehlungen einholenAbschluss als natürliches Gesprächsziel
Routine aufbauenQualität der Beratung steigern
Netzwerk wachsen lassenErste eigene Struktur aufbauen
Stufe 2 · Modul 1 von 5
📚 Stufe 2 Module
← Stufe 2 Einführung
Stufe 2 · Modul 2 · Produktwissen
Die 5 Kernprodukte verstehen

📦 Was du über Produkte wissen musst

Du musst kein Produktexperte sein – das kommt mit der Zeit. Was du wissen musst: Für wen ist das Produkt? Was löst es? Wie erkläre ich es in zwei Sätzen? Welche Fragen stellt der Kunde typischerweise?

Produktwissen ist kein Selbstzweck. Es ist das Werkzeug, mit dem du die Situation des Kunden mit der richtigen Lösung verbindest.

🏦 1. Altersvorsorge & Rentenversicherung

Was es ist: Ein langfristiger Sparvertrag mit Versicherungskomponente – aufgebaut während des Arbeitslebens, ausgezahlt im Alter als Rente oder Kapital.

Für wen: Jeden. Besonders dringend für Berufseinsteiger (Zinseszinseffekt), junge Familien und alle die wissen, dass die gesetzliche Rente nicht reichen wird.

Zwei-Satz-Erklärung für den Kunden:

Formulierung

„Die gesetzliche Rente wird für die meisten Menschen nicht ausreichen. Wir bauen parallel dazu privat etwas auf – flexibel, steuerbegünstigt und auf dein Leben zugeschnitten."

Typische Kundenfragen:

„Was passiert wenn ich den Vertrag kündige?" → Rückkaufswert wird ausgezahlt, aber Verluste möglich.
„Kann ich die Beiträge anpassen?" → Ja, meistens flexibel nach oben und unten.
„Wie sicher ist das?" → Je nach Produkt: klassisch mit Garantie oder fondsgebunden mit Renditechance.

🏥 2. Krankentagegeld

Was es ist: Eine Versicherung die ab einem bestimmten Krankheitstag das weggefallene Einkommen ersetzt – für Angestellte meist ab Tag 43 (nach Ende der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber).

Für wen: Angestellte die auf ihr volles Einkommen angewiesen sind. Selbstständige, die keine gesetzliche Lohnfortzahlung haben. Menschen mit Familie und laufenden Kosten.

Zwei-Satz-Erklärung:

Formulierung

„Wenn du länger als 6 Wochen krank bist, zahlt dein Arbeitgeber nicht mehr weiter – dann springt die Krankenkasse ein, aber meistens mit deutlich weniger. Das Krankentagegeld schließt diese Lücke und sichert dein gewohntes Einkommen."

Typische Kundenfragen:

„Ich bin doch gesetzlich versichert – reicht das nicht?" → Gesetzliche Kasse zahlt nur ~70% des Bruttos, max. 116€/Tag.
„Ab wann zahlt es?" → Frei wählbar, meist ab Tag 22, 29 oder 43.
„Was wenn ich nie krank bin?" → Dann hast du ein gutes Leben gehabt – und eine Absicherung die du nicht gebraucht hast.

🦺 3. Unfallversicherung

Was es ist: Einmalzahlung oder Rente bei dauerhafter körperlicher Beeinträchtigung durch einen Unfall – unabhängig davon ob es beim Sport, zuhause oder im Straßenverkehr passiert.

Für wen: Breite Zielgruppe – Familien mit Kindern (Unfallrisiko hoch), Sportler, Menschen die handwerklich arbeiten, Senioren (Sturzgefahr).

Zwei-Satz-Erklärung:

Formulierung

„Ein Unfall kann jeden treffen – und wenn dabei eine dauerhafte Einschränkung bleibt, entstehen oft hohe Kosten für Umbau, Pflege oder verlorenes Einkommen. Die Unfallversicherung zahlt eine Summe die dir genau dann hilft wenn du sie brauchst."

Wichtig zu wissen: Unfallversicherung deckt NUR Unfälle ab – keine Krankheiten. Das ist ein klarer Unterschied zur BU und zur Grundunfähigkeit. Im Beratungsgespräch klar kommunizieren.

⚠️ 4. Grundunfähigkeitsversicherung (GU)

Was es ist: Zahlt eine monatliche Rente wenn jemand grundlegende Fähigkeiten verliert – z.B. nicht mehr gehen, sehen, hören, sprechen kann oder unter schwerer Krankheit wie Krebs leidet. Unabhängig vom ausgeübten Beruf.

Für wen: Besonders für Menschen für die eine BU schwer abzuschließen ist (Handwerker, körperlich arbeitende Berufe, Vorerkrankungen) oder die sich keine BU leisten können.

Zwei-Satz-Erklärung:

Formulierung

„Die Grundunfähigkeitsversicherung ist die Alternative zur Berufsunfähigkeit – sie zahlt nicht wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, sondern wenn du grundlegende Fähigkeiten verlierst. Für bestimmte Berufsgruppen ist sie die bessere oder einzige Option."

GU vs BU: BU ist umfangreicher, aber teurer und schwieriger zu bekommen. GU ist günstiger, einfacher zugänglich, aber enger definiert. Im Beratungsgespräch immer beide Optionen kennen und erklären können.

💼 5. Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Was es ist: Das wichtigste Absicherungsprodukt überhaupt. Zahlt eine monatliche Rente wenn jemand seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50% nicht mehr ausüben kann – egal ob durch Krankheit, Unfall oder psychische Erkrankung.

Für wen: Jeden der von seinem Einkommen lebt – also fast alle. Besonders wichtig für Angestellte ohne nennenswerte Ersparnisse und Familien mit laufenden Verpflichtungen.

Zwei-Satz-Erklärung:

Formulierung

„Jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig – die häufigste Ursache sind psychische Erkrankungen, nicht Unfälle. Die BU sichert dein Einkommen wenn du deinen Job nicht mehr machen kannst."

Typische Kundenfragen:

„Ist das nicht sehr teuer?" → Der Preis hängt vom Beruf, Alter und Gesundheit ab. Je jünger, desto günstiger. Jetzt abschließen ist immer besser als warten.
„Was ist wenn ich schon Vorerkrankungen habe?" → Ausschlüsse möglich – aber kein Grund nicht abzuschließen. Wir finden die beste Option.
„Was genau ist berufsunfähig?" → 50% der bisherigen Arbeitsfähigkeit muss dauerhaft (6+ Monate) fehlen.

✏️ Übung

Alle 5 Produkte erklären ohne Notizen

Erkläre einem Kollegen jedes der 5 Produkte in maximal 3 Sätzen – ohne nachzuschauen. Ziel: Er versteht was es ist, für wen es ist und warum es wichtig ist. Wiederhole das täglich bis es sitzt.

Stufe 2 · Modul 2 von 5
📚 Stufe 2 Module
← Produktwissen
Stufe 2 · Modul 3 · Vorbereitung
Die Beratungsvorbereitung

🎯 Warum Vorbereitung alles entscheidet

Eine Beratung gewinnt oder verliert man nicht im Gespräch – man gewinnt oder verliert sie in der Vorbereitung. Wer vorbereitet reingeht, ist sicher, klar und überzeugend. Wer es nicht ist, merkt es sofort – und der Kunde auch.

Feste Regel bei B&A: Die Beratungsmappe wird mindestens 2 Tage vor dem Termin erstellt und vollständig durchgearbeitet. Nicht am Abend davor. Nicht eine Stunde vorher.

📋 VOR der Beratung – die Checkliste

  • 1
    Erstgesprächsnotizen nochmal lesen – Was hat die Person gesagt? Welche Wünsche, welche Ängste, welche Lücken wurden sichtbar? Das ist die Grundlage für alles.
  • 2
    Passende Produkte auswählen – Basierend auf den 4 Finanzkompass-Bereichen. Nicht alles auf einmal anbieten – maximal 2–3 Produkte pro Beratung. Weniger ist mehr.
  • 3
    Beratungsmappe erstellen – Konkrete Zahlen, Angebote, Vergleiche. Alles was du zeigen willst, ordentlich aufbereitet. Keine losen Zettel.
  • 4
    Alles verinnerlichen – 2 Tage vor dem Termin nochmal ruhig hinsetzen und alles durchlesen. Zahlen, Produktdetails, mögliche Fragen. Laut üben wenn nötig.
  • 5
    Einwände antizipieren – Was könnte der Kunde einwenden? Für jedes Produkt mindestens 2 mögliche Einwände vorbereiten und die Antwort parat haben.
  • 6
    Unterlagen & Antragsformulare – Alles dabei was zum Abschluss gebraucht wird. Wenn der Moment kommt, nichts suchen müssen.

🧠 Wie du die richtigen Produkte auswählst

Nicht jeder Kunde braucht alle 5 Produkte. Die Frage ist: Was hat die Person im Erstgespräch gesagt – und welches Produkt löst ihr konkretestes Problem?

Situation aus dem ErstgesprächNaheliegendes Produkt
„Ich mache mir Sorgen um die Rente"Altersvorsorge / Rentenversicherung
„Was passiert wenn ich krank werde?"Krankentagegeld
„Wir haben Kinder / Sport ist uns wichtig"Unfallversicherung
„Ich bin Handwerker / körperliche Arbeit"Grundunfähigkeit (GU) prüfen
„Alles hängt an meinem Einkommen"Berufsunfähigkeit (BU) als Priorität

Maximal 2–3 Produkte pro Beratung. Wer 5 Produkte auf einmal vorstellt, überfordert den Kunden. Fokus schlägt Vollständigkeit.

⏰ Der Tag vor der Beratung

✅ Abends nochmal:

Alle Notizen nochmal lesen. Zahlen im Kopf haben. Antworten auf mögliche Einwände parat. Unterlagen vollständig gepackt.

🧘 Mental vorbereiten:

Nicht mehr verändern. Vertrauen in die Vorbereitung. Das Gespräch ist schon gewonnen – jetzt einfach präsent sein.

✏️ Deine Vorbereitung für die erste Beratung

✏️ Aufgabe – 2 Tage vor deiner ersten Beratung

Beratungsvorbereitung strukturiert durchführen

Nimm die Notizen aus deinem ersten Erstgespräch. Entscheide welche 2 Produkte am besten passen. Erstelle eine einfache Mappe mit Zahlen und Vorteilen. Lies alles zweimal durch. Schreib hier auf was du vorbereitet hast.

Stufe 2 · Modul 3 von 5
📚 Stufe 2 Module
← Beratungsvorbereitung
Stufe 2 · Modul 4 · Das Gespräch
Das Beratungsgespräch

💼 WÄHREND der Beratung – der Gesprächsaufbau

Die Beratung hat eine klare Struktur. Wer diese Struktur kennt und einhält, führt ein sicheres, professionelles Gespräch – unabhängig davon wie das Gespräch läuft.

  • 1
    Einstieg & Rückbezug – Kurz an das Erstgespräch anknüpfen. Was wurde damals besprochen? Was hat die Person gesagt was ihr wichtig ist? Das zeigt: Du hast zugehört.
  • 2
    Überblick geben – Kurz erklären was heute passiert. „Ich habe mir eure Situation angeschaut und zwei Dinge vorbereitet, die ich euch heute zeigen möchte."
  • 3
    Produkt 1 vorstellen – Situation des Kunden → Problem → Lösung → Konkrete Zahlen. Reihenfolge einhalten. Nicht mit dem Produkt anfangen.
  • 4
    Fragen & Einwände behandeln – Ruhig bleiben, zuhören, konkret antworten. Einwände sind gut – sie zeigen Interesse.
  • 5
    Produkt 2 vorstellen (falls sinnvoll) – Gleiche Struktur. Nie mehr als 2–3 Produkte pro Gespräch.
  • 6
    Abschluss – Den Abschluss als natürlichen nächsten Schritt formulieren. Kein Druck – aber klar und direkt.

🎙️ Produkt präsentieren – die Vier-Schritt-Formel

Für jedes Produkt gilt dieselbe Formel:

Schritt 1 – Situation aufgreifen

„Du hast mir erzählt, dass dir [Thema] wichtig ist / dass du dir Sorgen machst um [Thema]..."

Schritt 2 – Problem benennen

„Das Problem ist: Ohne Absicherung passiert in diesem Fall [konkretes Szenario]..."

Schritt 3 – Lösung vorstellen

„Was ich dir heute zeigen möchte, löst genau das – [Produktname] sorgt dafür, dass [konkreter Nutzen]..."

Schritt 4 – Zahlen & Details

„Konkret würde das bei dir so aussehen: [Beitrag] pro Monat, dafür bekommst du [Leistung]. Das ist [Vergleich / Einordnung]."

🎯 Den Abschluss führen

Der Abschluss ist das natürliche Ende einer guten Beratung. Wer gut vorbereitet ist, gut präsentiert hat und die Einwände behandelt hat, stellt am Ende eine direkte Frage – ohne zu drücken.

Abschluss-Formulierung

„Macht das für euch Sinn so wie ich das erklärt habe? [...] Dann würde ich vorschlagen, dass wir das heute in die Wege leiten – damit ihr ab sofort abgesichert seid. Ich habe alles dabei was wir dafür brauchen."

Wenn gezögert wird

„Was hält euch noch zurück? Gibt es noch etwas das ich erklären soll?" – Pause lassen. Wer zuerst redet, verliert.

Wichtig: Der Abschluss ist das Ziel – aber nie erzwingen. Ein Abschluss unter Druck erzeugt Reue und Stornos. Besser: Klare Frage stellen, Stille aushalten, auf die Antwort warten.

💡 Goldene Regeln im Beratungsgespräch

📋
Mappe sichtbar auf den Tisch legen – Das signalisiert Professionalität und Vorbereitung. Sofort sichtbar.
👁️
Augenkontakt halten – Nicht in die Unterlagen lesen. Die Zahlen kennst du – du bist vorbereitet.
🔢
Immer mit konkreten Zahlen arbeiten – „Etwa 50 Euro" ist schwächer als „47 Euro im Monat". Konkret = glaubwürdig.
🤫
Nach der Abschluss-Frage schweigen – Die Stille ist unangenehm. Lass sie. Wer zuerst redet, gibt nach.
📝
Alles aufschreiben – Was wird abgeschlossen? Was wird noch überlegt? Was ist der nächste Schritt? Klar und schriftlich.

✏️ Rollenspiel – Beratung üben

✏️ Übung

Komplette Beratung simulieren

Übe mit einem Kollegen eine vollständige Beratung – Einstieg, 2 Produktpräsentationen mit der Vier-Schritt-Formel, Einwandbehandlung und Abschluss. Ziel: 45–60 Minuten, flüssig, ohne Ablesen. Danach Feedback: Was war stark? Wo fehlte Sicherheit?

Stufe 2 · Modul 4 von 5
📚 Stufe 2 Module
← Das Beratungsgespräch
Stufe 2 · Modul 5 · Nach der Beratung
Nach der Beratung – sofort handeln

⚡ Warum das Danach genauso wichtig ist

Die Beratung ist vorbei – aber die Arbeit noch nicht. Was in den ersten 24 Stunden nach einem Gespräch passiert, entscheidet über Abschluss oder Verlust, über Empfehlung oder Funkstille.

Grundregel bei B&A: Alles was nach der Beratung zu erledigen ist, wird so schnell wie möglich hochgeladen und erledigt – am besten noch am selben Tag.

📋 NACH der Beratung – die Checkliste

  • 1
    Anträge sofort einreichen – Was abgeschlossen wurde, wird noch am selben Tag oder spätestens am nächsten Morgen hochgeladen. Kein Warten, kein Aufschieben.
  • 2
    Gesprächsnotizen dokumentieren – Was wurde besprochen? Was wurde abgeschlossen? Was ist noch offen? Alles schriftlich festhalten.
  • 3
    Follow-up bei Nicht-Abschluss – Hat der Kunde noch nicht entschieden? Innerhalb von 48 Stunden melden. Nicht länger warten.
  • 4
    Empfehlung einholen – Auch nach der Beratung. „Gibt es jemanden in eurem Umfeld, für den das ebenfalls interessant wäre?"
  • 5
    Bedankung & Bestätigung – Kurze Nachricht oder Anruf: „Danke für das Gespräch – ich melde mich sobald alles eingereicht und bestätigt ist."

📞 Follow-up bei offenen Gesprächen

Nicht jede Beratung endet mit einem Abschluss am selben Tag. Manche Kunden brauchen Zeit. Das ist okay – wenn du den Follow-up richtig machst.

Follow-up nach 48 Stunden

„Hallo [Name], ich wollte kurz nachfragen wie ihr über das Gespräch gedacht habt. Gibt es noch Fragen oder Unklarheiten die ich euch beantworten kann?"

Wenn noch gezögert wird

„Das ist völlig verständlich. Wann wäre ein guter Zeitpunkt um nochmal kurz zu sprechen – vielleicht Ende der Woche?"

Wichtig: Kein Druck beim Follow-up. Die Frage ist offen und einladend – nicht fordernd. Wer Druck macht, verliert den Kunden und die Empfehlung.

🔄 Das komplette Schema im Überblick

So sieht der vollständige B&A Prozess aus – von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss:

PhaseVorWährendNach
ErstgesprächKontaktliste, Telefoniert, Termin vereinbartFinanzkompass, 4 Bereiche, zuhörenNotizen, Beratungstermin vereinbaren, Empfehlung
BeratungNotizen lesen, Produkte auswählen, Mappe, verinnerlichen4-Schritt-Präsentation, Einwände, AbschlussAnträge hochladen, dokumentieren, Follow-up, Empfehlung

Das Schema ist immer gleich. Wer es einmal verinnerlicht hat, macht es automatisch – bei jedem Gespräch, mit jedem Kunden.

✏️ Deine Nachbereitung

✏️ Aufgabe nach deiner ersten Beratung

Beratung nachbereiten

Direkt nach deiner ersten echten Beratung: Notizen schreiben, Anträge einreichen (falls Abschluss), Follow-up planen (falls kein Abschluss), Empfehlung notieren. Dann hier reflektieren.

Stufe 2 · Modul 5 von 5
📚 Stufe 2 Module
← Nach der Beratung
Stufe 2 · Bonus · Wachstum
Eigene Struktur aufbauen

🏗️ Wann du anfängst, eigene Struktur aufzubauen

Wenn du die Routine aus Stufe 1 und die Beratungsprozesse aus Stufe 2 sicher beherrschst, ist der natürliche nächste Schritt: andere Menschen einzuarbeiten und ein eigenes Team aufzubauen.

Eigene Struktur bedeutet nicht, sofort ein Team von 10 Leuten zu führen. Es bedeutet: Du weißt wie das System funktioniert – und kannst es weitergeben.

Du kannst nur so gut einarbeiten wie du selbst bist. Stufe 2 muss sitzen bevor du jemanden einarbeitest. Das ist keine Option – das ist die Voraussetzung.

👥 Wen du einarbeitest – und wie

Das Einarbeiten neuer Vertriebler folgt demselben Schema das du selbst durchlaufen hast – Stufe 1 zuerst, dann Stufe 2. Deine Aufgabe als Führungskraft ist nicht, alles für die Person zu machen. Deine Aufgabe ist, den Rahmen zu setzen und Fragen zu beantworten.

  • 1
    Orientierungsgespräch – Was erwartet die Person? Was erwartest du? Was ist das Ziel in Woche 1, 4, 8? Klare Abmachungen von Anfang an.
  • 2
    Stufe 1 begleiten – In den ersten Wochen regelmäßige kurze Gespräche. Was läuft? Wo gibt es Probleme? Nicht lösen – begleiten.
  • 3
    Erste Gespräche gemeinsam führen – Geh bei den ersten 2–3 Erstgesprächen dabei. Nicht als Chef – als Lernbegleitung. Danach gemeinsam reflektieren.
  • 4
    Loslassen wenn bereit – Ab einem gewissen Punkt müssen die Gespräche alleine geführt werden. Wer zu lange begleitet wird, wird nie selbstständig.

📊 Kennzahlen die du im Blick haben musst

Eigene Zahlen

Gespräche pro Woche. Abschlüsse pro Monat. Empfehlungen pro Gespräch. Storno-Quote.

Team-Zahlen

Wo steht jeder in der Hundertnamen-Liste. Wie viele Gespräche pro Woche. Wo hängt jemand fest.

Führung im Vertrieb heißt: Zahlen kennen, Muster erkennen, gezielt unterstützen. Wer nur motiviert ohne zu messen, führt blind.

🎯 Vorbereitung auf Stufe 3

Stufe 3 bei B&A ist Teamführung & Wachstum – du baust ein echtes Team auf, entwickelst andere zu selbstständigen Vertrieblern und skalierst dein Geschäft systematisch. Das kommt wenn Stufe 2 vollständig sitzt.

✏️ Reflexion

Bin ich bereit für eigene Struktur?

Beantworte diese Fragen ehrlich: Führe ich regelmäßig 6+ Beratungen pro Woche? Schließe ich mindestens 3–4 Beratungen pro Woche ab? Beherrsche ich alle 5 Produkte ohne Notizen? Hole ich nach jedem Gespräch Empfehlungen? Wenn alle vier mit Ja – dann bist du bereit.

Stufe 2 · Bonus Modul
📚 Stufe 2 Module
Ein Brief von Boris – Gründer B&A Consulting

Du bist hier, weil du bereit bist.
Das reicht für den Anfang.

Ich wurde hier in Deutschland geboren, bin als Kind in die Türkei gegangen – und mit wenigen Jahren zurückgekommen ohne ein einziges Wort Deutsch zu sprechen. Ich hatte mit schweren privaten Schicksalsschlägen zu kämpfen, mit Krankheiten in der Familie, mit Momenten in denen man sich fragt: Warum eigentlich weitermachen?

Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – habe ich immer wieder die Wende gefunden. Im Leben und im Beruf. Ich habe im Vertrieb alles erlebt was man erleben kann: Rückschläge, Absagen, Zweifel. Und ich habe gelernt, dass es eine einzige Sache gibt die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: Man macht weiter. Egal was passiert. Man macht weiter.

Aus diesem Willen ist B&A entstanden. Gemeinsam mit Michael und dem Team haben wir ein Unternehmen aufgebaut, das auf einer einfachen Überzeugung basiert: Jeder Mensch kann sich das Leben aufbauen das er sich wünscht. Nicht als Versprechen – sondern als realistische, belegbare Möglichkeit. Weil wir es selbst erlebt haben.

Diese Akademie ist nicht Theorie. Sie ist das verdichtete Wissen aus hunderten echten Gesprächen, aus Fehlern die wir gemacht haben damit du sie nicht machen musst, aus Erfolgen die zeigen was möglich ist – wenn man das Handwerk beherrscht und den Willen mitbringt.

🎯 Warum B&A anders ist
Andere Vertriebe

Theorie ohne Praxisbezug. Druck ohne Unterstützung. Systeme die dich einschränken. Versprechen ohne Substanz.

B&A Consulting

Alles aus der Praxis. Echte Begleitung. Dein eigener Kundenbestand. Keine Theorie ohne Praxisbeweis.

Was die meisten lehren

Wie man Produkte verkauft.

Was B&A lehrt

Wie man Menschen wirklich hilft – und dabei ein eigenes Unternehmen aufbaut.

🗺️ Dein Weg – Die vier Stufen
  • 1
    Stufe 1 – Fundament: Du lernst das System kennen, baust dein Netzwerk auf und führst deine ersten Gespräche. Die Basis für alles.
  • 2
    Stufe 2 – Beratung & Abschluss: Du bereitest professionelle Beratungen vor, präsentierst Lösungen und führst Gespräche zum natürlichen Abschluss.
  • 3
    Stufe 3 – Führung & Team: Du baust dein eigenes Team auf, entwickelst andere und skalierst dein Geschäft systematisch.
  • 4
    Stufe 4 – Mentor & Vision: Du wirst zur Führungspersönlichkeit, die andere auf ihrem Weg begleitet – und das System weitergibt.
„Egal woher du kommst – es zählt wohin du gehst."
Boris – Gründer B&A Consulting GmbH
← Willkommen
Grundlage · Vor Stufe 1 · Pflichtlektüre
Persönlichkeit & Mindset – Die unsichtbare Grundlage

🧠 Warum Mindset vor Methode kommt

Du kannst alle Leitfäden auswendig kennen. Du kannst jeden Einwand perfekt behandeln. Du kannst den Finanzkompass im Schlaf erklären. Und trotzdem wirst du scheitern – wenn das Fundament in deinem Kopf nicht stimmt.

Die Methode ist das Werkzeug. Das Mindset ist die Hand die es führt. Dieses Modul ist kein Motivationsvortrag. Es ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem was dich antreibt – und was dich aufhält.

Die meisten scheitern im Vertrieb nicht wegen mangelndem Wissen. Sie scheitern wegen mangelnder innerer Stabilität. Das ist die Wahrheit aus der Praxis.

1️⃣ Mindset & innere Einstellung

Deine Einstellung ist keine Persönlichkeitseigenschaft die du hast oder nicht hast. Sie ist eine Entscheidung, die du täglich neu triffst.

Wachstums-Mindset

„Ich kann das lernen." Fehler sind Daten. Jedes Nein ist eine Information. Jede Situation ist eine Chance zu wachsen.

Fixiertes Mindset

„Ich bin halt nicht gut darin." Fehler sind Beweise für Unfähigkeit. Ein Nein bedeutet Ablehnung.

Der Unterschied zwischen beiden ist nicht Talent. Es ist die Frage die du dir nach einer schwierigen Situation stellst: „Was kann ich daraus lernen?" oder „Warum passiert mir das immer?"

✏️ Reflexion

Deine Einstellung heute

Denke an eine Situation in den letzten Wochen wo etwas nicht geklappt hat. Wie hast du innerlich reagiert? Was hättest du mit einem Wachstums-Mindset anders gedacht?

2️⃣ Umgang mit Ablehnung & Rückschlägen

Im Vertrieb wirst du abgelehnt. Täglich. Mehrmals. Das ist nicht ein Zeichen dass du schlecht bist – es ist die Natur des Berufs. Wer das versteht und akzeptiert, hat einen riesigen Vorteil gegenüber allen die es persönlich nehmen.

Die Statistik arbeitet für dich – nicht gegen dich. Wenn du weißt, dass aus 8 Anrufen 6 Gespräche entstehen, dann ist jedes Nein ein Schritt näher zum nächsten Ja. Du brauchst nicht jeden zu überzeugen. Du brauchst genug Gespräche.

Schritt 1 – Ablehnung normalisieren

Sag dir nach jedem Nein: „Das ist statistisch normal und hat nichts mit mir als Person zu tun." Wiederhole das bis du es glaubst.

Schritt 2 – Kurze Reset-Routine

Nach einem schwierigen Gespräch: 2 Minuten Pause. Tief durchatmen. Dann direkt den nächsten Kontakt anrufen – nicht eine Stunde warten.

Schritt 3 – Wochenbilanz statt Tagsbilanz

Bewerte dich nicht nach einzelnen Tagen. Ein schlechter Tag ist irrelevant. Eine schlechte Woche ist ein Signal. Eine schlechte Woche ist noch keine Niederlage.

✏️ Übung

Deine persönliche Reset-Routine

Was tust du konkret nach einer Ablehnung oder einem schlechten Gespräch, damit du schnell wieder in den nächsten Kontakt gehen kannst? Entwickle eine feste 2–3-Minuten-Routine.

3️⃣ Selbstdisziplin & Routinen aufbauen

Motivation kommt und geht. Routine bleibt. Die erfolgreichsten Vertriebler sind nicht die motiviertesten – sie sind die diszipliniertesten. Sie machen ihre 8 Anrufe auch wenn sie keine Lust haben. Genau dann macht es den Unterschied.

„Du fühlst dich nicht motiviert zu telefonieren? Gut. Ruf trotzdem an. Das Gefühl kommt nach dem ersten Gespräch – nicht davor."

Die drei wichtigsten Tagesroutinen:

  • 🌅
    Morgenroutine – Bevor du ins Büro gehst: Wer rufe ich heute an? Welche 3 konkreten Dinge erledige ich heute? 5 Minuten – nicht mehr.
  • 📞
    Telefonblock – Feste Zeit für Anrufe, nicht verteilt über den Tag. 3–4 Anrufe am Stück, dann Pause. Zum Beispiel täglich 17–19 Uhr.
  • 📋
    Abschluss des Tages – Was habe ich heute gemacht? Ergebnisse eintragen. Morgen vorbereiten. Den Arbeitstag bewusst beenden.
✏️ Deine Routine

Wochenplan aufstellen

Schreib deinen konkreten Wochenplan – wann telefonierst du? Wann führst du Gespräche? Wann bereitest du vor? Feste Zeiten, nicht „wenn ich Zeit habe".

4️⃣ Selbstvertrauen im Gespräch

Selbstvertrauen im Gespräch entsteht nicht durch Persönlichkeit – es entsteht durch Vorbereitung und Wiederholung. Wer 50 Gespräche geführt hat, ist automatisch sicherer als wer 5 geführt hat. Es gibt keinen Shortcut.

Was du aber sofort ändern kannst:

🎯
Vorbereitung = Sicherheit. Wer seinen Leitfaden kennt, muss nicht improvisieren – und wer nicht improvisiert, wirkt sicher.
🪞
Körpersprache entscheidet. Aufrechte Haltung, ruhige Stimme, Blickkontakt. Das signalisiert Sicherheit – auch wenn du sie noch nicht vollständig fühlst.
🔄
Fehler sind kein Versagen. Im Gespräch passieren Fehler. Drüber hinweggehen, weitermachen. Der Kunde erinnert sich an den Gesamteindruck, nicht an einen Versprecher.
🏆
Kleine Siege feiern. Ersten Termin vereinbart? Ersten Abschluss? Das zählt. Wer nur auf große Ziele schaut, verliert die Energie für den Weg.

🔁 Persönlichkeit in jeder Stufe

Dieses Modul ist der Start – aber kein einmaliges Lesen. In jeder Stufe wirst du an diesen Themen weiterarbeiten. Die Herausforderungen in Stufe 3 und 4 sind andere als in Stufe 1 – aber das Fundament bleibt dasselbe.

Eine letzte Frage: Warum bist du hier? Nicht die gesellschaftlich akzeptable Antwort – die echte. Was willst du dir aufbauen? Für wen? Schreib es auf. Lies es jeden Morgen. Es wird der stärkste Antrieb sein den du hast.

✏️ Dein Warum

Das ist mein persönliches Warum

In 2–4 Sätzen: Warum bist du hier? Was willst du erreichen – und für wen? Das ist keine Aufgabe für andere – es ist für dich.

📜 Der 30-Tage-Vertrag mit dir selbst

Motivation ist temporär. Ein Vertrag mit dir selbst ist verbindlich. Schreib diesen Vertrag handschriftlich – dann unterschreibe ihn. Weil du deinem Gehirn damit sagst: Das ist nicht optional.

Mein 30-Tage-Vertrag – Ich verpflichte mich:
Ich bin 30 Tage im Prozess – egal wie ich mich fühle.
Ich halte meine Morgenroutine an mindestens 5 Tagen pro Woche.
Ich bin pünktlich, vorbereitet und kommuniziere klar.
Ich lerne täglich mindestens 30 Minuten – Fachwissen, Kommunikation oder Führung.
Ich reflektiere jeden Abend kurz: Was war gut? Was wird besser?
Ich nehme Rückschläge als Trainingsgewichte – nicht als Stoppschilder.
✏️ Aufgabe

Vertrag handschriftlich schreiben

Schreib den Vertrag auf einem echten Blatt Papier. Unterschreibe und datiere ihn. Häng ihn dort auf wo du ihn täglich siehst. Das klingt simpel – und ist genau deshalb so wirkungsvoll.

📅 Die 7-Tage-Startregel

Wenn du neu bist: Mach nicht alles. Mach das Richtige – konsequent. Jeden Tag diese vier Dinge:

  • 1
    30 Minuten lernen – Buch, Schulung, Notizen. Täglich.
  • 2
    1 klare Tagesplanung – Top 3 Aufgaben aufschreiben. Bevor der Tag beginnt.
  • 3
    1 Gespräch führen – Kunde oder Kollege. Hauptsache Praxis.
  • 4
    10 Minuten Reflexion – Was war gut? Was wird besser? Am Abend.

Das klingt simpel. Es ist genau deshalb so stark. Wer diese vier Dinge 7 Tage durchhält, baut eine Gewohnheit auf die ihn trägt – auch wenn die Motivation fehlt.

Grundlagenmodul
🧠 Themen
  • Mindset & innere Einstellung
  • Umgang mit Ablehnung
  • Selbstdisziplin & Routinen
  • Selbstvertrauen im Gespräch
Empfehlung
Dieses Modul vor jedem neuen Start lesen – und nach schwierigen Wochen nochmal.
👥
Stufe 3 – Führung & Team
IN VORBEREITUNG

Stufe 3 wird freigeschaltet sobald du Stufe 2 vollständig abgeschlossen hast. Du lernst dann wie du ein eigenes Team aufbaust, andere Vertriebler entwickelst und dein Geschäft systematisch skalierst.

👤
Mitarbeiter einarbeiten
📊
Team-Kennzahlen führen
🗣️
Coaching & Feedback
🚀
Skalierung & Wachstum
🌟
Stufe 4 – Mentor & Vision
IN VORBEREITUNG

Stufe 4 ist die höchste Ebene der B&A Akademie. Du wirst zur Führungspersönlichkeit die andere auf ihrem Weg begleitet – und das Wissen und die Kultur von B&A aktiv weitergibt.

🎓
Andere mentoren
🏢
Unternehmenskultur formen
💡
Vision & Strategie
🌍
Die Branche verändern

📖 Glossar & Begriffe

Alle wichtigen Begriffe aus der B&A Akademie – schnell nachschlagen.

8/6
8/6-Formel
Vertrieb
Die Grundroutine in Stufe 1: Pro Woche 8 Telefonate führen, um auf 6 Erstgespräche zu kommen. Aus der Praxis abgeleiteter Erfahrungswert. Wer weniger führt, entwickelt keine echte Routine.
A/B
A/B/C-Priorisierung
Vertrieb
Methode zur Priorisierung der Hundertnamen-Liste. A = enge Bekannte, sofort ansprechen. B = mittlerer Kontakt, diese/nächste Woche. C = entferntere Kontakte, erst aufwärmen.
BU
Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)
Produkt
Zahlt eine monatliche Rente wenn jemand seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50% nicht mehr ausüben kann – durch Krankheit, Unfall oder psychische Erkrankung. Eines der wichtigsten Absicherungsprodukte überhaupt.
FK
Finanzkompass
Prozess
Das strukturierte Erstgespräch bei B&A. Deckt vier Bereiche ab: Wünsche & Ziele, Sicherheit & Absicherung, Zukunft & Vorsorge, Vermögen & Finanzen heute. Ziel: Situation verstehen, nicht verkaufen.
GU
Grundunfähigkeitsversicherung (GU)
Produkt
Alternative zur BU. Zahlt wenn jemand grundlegende Fähigkeiten verliert (Gehen, Sehen, Sprechen, Hören) oder schwer erkrankt. Günstiger und zugänglicher als BU – besonders für Handwerker und körperlich Arbeitende.
HN
Hundertnamen-Liste
Vertrieb
Das erste und wichtigste Werkzeug in Stufe 1. Eine Liste mit mindestens 80–100 Namen aus dem eigenen Netzwerk – Familie, Freunde, Kollegen, Bekannte. Kein Vorfiltern. Wächst durch Empfehlungen kontinuierlich.
KTG
Krankentagegeld
Produkt
Ersetzt ab einem wählbaren Krankheitstag (z.B. Tag 22, 29 oder 43) das weggefallene Einkommen. Wichtig für Angestellte nach Ende der Lohnfortzahlung und Selbstständige ohne gesetzliche Absicherung.
VVN
Vor / Während / Nach – Schema
Prozess
Das B&A Qualitätssystem für jede Gesprächsphase. Gilt für Erstgespräch UND Beratung. Vor: Vorbereiten. Während: Präsent sein. Nach: Sofort nachbereiten und einreichen.
EW
Einwandbehandlung
Vertrieb
Strukturierter Umgang mit Widerständen im Gespräch. 3-Satz-Formel: (1) Verstehen & bestätigen, (2) Umformulieren, (3) Konkreter nächster Schritt. Einwände sind kein Nein – sie sind Signale für Unsicherheit.
F4
Vier-Schritt-Formel
Prozess
Struktur zur Produktpräsentation in der Beratung: (1) Situation aufgreifen, (2) Problem benennen, (3) Lösung vorstellen, (4) Konkrete Zahlen nennen. Immer in dieser Reihenfolge.
WM
Wachstums-Mindset
Vertrieb
Grundhaltung die Fehler als Lernchancen und Rückschläge als Daten begreift. Gegenteil: Fixiertes Mindset. Entscheidend für langfristigen Erfolg im Vertrieb – weil Ablehnung statistisch normal ist.
UV
Unfallversicherung
Produkt
Einmalzahlung oder Rente bei dauerhafter körperlicher Beeinträchtigung durch einen Unfall. Deckt NUR Unfälle ab – keine Krankheiten. Breite Zielgruppe: Familien, Sportler, Handwerker, Senioren.

🏆 Meine Zertifikate

Jede abgeschlossene Stufe wird mit einem Zertifikat bestätigt.

🏅
B&A Akademie · Zertifikat
Stufe 1 – Das Fundament
Wird ausgestellt sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind
Voraussetzungen:
Alle 6 Module abgeschlossen
Quiz mit mindestens 4/5 bestanden
Selbstcheck ausgefüllt
🥈
B&A Akademie · Zertifikat
Stufe 2 – Beratung & Abschluss
Verfügbar nach Abschluss von Stufe 2
Schließe zuerst Stufe 1 ab um Stufe 2 freizuschalten.
🥇
B&A Akademie · Zertifikat
Stufe 3 – Führung & Team
In Vorbereitung
👑
B&A Akademie · Zertifikat
Stufe 4 – Mentor & Vision
In Vorbereitung

🎬 Video-Bibliothek

Erklärvideos und Praxisbeispiele – direkt aus dem Feld.

📌 Platzhalter-Bereich – Videos werden hier eingebettet sobald Links oder Dateien vorliegen. Einfach die YouTube/Vimeo-URL pro Karte eintragen.
Stufe 1 – Grundlagen
STUFE 1
Das System erklärt – 8/6-Formel
Platzhalter · Video folgt
STUFE 1
Der Finanzkompass in der Praxis
Platzhalter · Video folgt
STUFE 1
Telefonleitfaden – Live-Demo
Platzhalter · Video folgt
STUFE 1
Einwände behandeln – Rollenspiel
Platzhalter · Video folgt
Stufe 2 – Beratung
STUFE 2
Beratungsgespräch – komplettes Beispiel
Platzhalter · Video folgt
STUFE 2
BU erklären – so geht's einfach
Platzhalter · Video folgt

💬 Erfolgsgeschichten

Echte Menschen. Echte Ergebnisse. Aus unserem Team.

📌 Platzhalter – Erfolgsgeschichten werden hier eingetragen sobald du sie lieferst. Jede Story braucht: Name, Stufe, kurzes Zitat (2–3 Sätze) und optional ein Foto.
M
Mustafa K.
Quereinsteiger · gestartet 2024
Stufe 2
„Ich hatte vorher noch nie im Vertrieb gearbeitet. Nach 6 Wochen hatte ich meine ersten echten Abschlüsse – und das Wichtigste: Ich verstehe jetzt warum das System funktioniert."
S
Sara A.
Quereinsteigerin · gestartet 2024
Stufe 1
„Ich war am Anfang sehr skeptisch. Aber das System ist so klar strukturiert – du weißt immer genau was der nächste Schritt ist. Das hat mir die Unsicherheit genommen."

Hier kommt deine Story rein
Schick Boris eine kurze Zusammenfassung – Name, Ausgangssituation, was sich verändert hat. 3–4 Sätze reichen.

Weitere Erfolgsgeschichte
Platzhalter für die nächste Story aus dem Team.

📆 Tages- & Wochentools

Dein tägliches Handwerkszeug – ausfüllbar, speicherbar, immer dabei.

🌅 Tagesplanung
Datum Meine Top 3 Aufgaben heute Mein Fokus heute Gespräche geplant
🌙 Tagesreflexion
Was habe ich heute gut gemacht? Was hat nicht funktioniert? Was lerne ich daraus? Meine wichtigste Aufgabe morgen
📋 Wochen-Checkliste
Struktur & Disziplin
Morgenroutine eingehalten (mind. 4 Tage)
Tagesplanung gemacht (Top 3 täglich)
Tagesreflexion durchgeführt
Lernen
Mind. 150 Minuten gelernt diese Woche
Notizen gemacht & eine Sache umgesetzt
Aktivität
8 Telefonate geführt
6 Erstgespräche geführt
Nach Empfehlungen gefragt
Haltung
Verantwortung übernommen – keine Ausreden
Feedback eingeholt und umgesetzt
Wochenergebnis
🎯 Monatsziele
Monat Gespräche-Ziel Lernziel diesen Monat Fokus-Thema Persönliche Entwicklung

📊 30/60/90-Tage Bewertung

Objektive Standortbestimmung – fair, klar, ohne Drama.

Wofür dieser Bogen da ist: Nicht zur Bestrafung – sondern zur klaren, fairen Einschätzung. Er schafft Transparenz für beide Seiten: Wo stehst du wirklich? Was ist der nächste Schritt? Führung bedeutet Klarheit schaffen – nicht Hoffnung verwalten.

Fokus: Disziplin, Lernbereitschaft, Struktur · Bewertung 0–5 Punkte pro Bereich

1. Zuverlässigkeit
Pünktlichkeit · Morgenrunden · Zusagen eingehalten
0
1
2
3
4
5
2. Lernbereitschaft
Tägliche Lernzeiten · Fragen stellen · Feedback umsetzen
0
1
2
3
4
5
3. Struktur im Alltag
Tagesplanung · Reflexion · Ordnung im Arbeitsprozess
0
1
2
3
4
5
4. Haltung
Verantwortung übernehmen · Offenheit für Kritik · Umgang mit Rückschlägen
0
1
2
3
4
5
Gesamtpunktzahl (max. 20)
0
Notizen & nächste Schritte

Fokus: Leistung, Konstanz, Eigenständigkeit · Bewertung 0–5 Punkte pro Bereich

1. Leistung
Gespräche geführt · EH-Zielerreichung · Abschlussverhalten
0
1
2
3
4
5
2. Konstanz
Gleichmäßige Aktivität · Standards eingehalten
0
1
2
3
4
5
3. Eigenständigkeit
Termine selbst führen · Probleme eigenständig angehen
0
1
2
3
4
5
4. Teamverhalten
Zusammenarbeit · Verlässlichkeit im Team
0
1
2
3
4
5
Gesamtpunktzahl (max. 20)
0
Notizen & nächste Schritte

Fokus: Reife, Führungspotenzial, Zukunft · Bewertung 0–5 Punkte pro Bereich

1. Selbstführung
Wochenplanung · Prioritätensetzung · Eigenverantwortung
0
1
2
3
4
5
2. Verantwortung
Zahlenbewusstsein · Verbindlichkeit · Keine Ausreden
0
1
2
3
4
5
3. Führungspotenzial
Vorbildverhalten · Kommunikation · Feedbackfähigkeit
0
1
2
3
4
5
4. Entwicklungswille
Langfristige Perspektive · Lern- & Wachstumsbereitschaft
0
1
2
3
4
5
Gesamtpunktzahl (max. 20)
0
Entscheidung
🚀
Potenzialträger
📈
Entwicklungsfall
🤝
Nicht passend
Notizen & vereinbarte Maßnahmen

🗣️ Onboarding-Gesprächsleitfaden

Das erste Gespräch mit einem neuen Mitarbeiter – Klarheit von Minute 1.

Ziel dieses Gesprächs

Erwartungen klar machen · Verantwortung früh setzen · Verbindlichkeit herstellen · Fehlannahmen vermeiden. Dieses Gespräch ist kein Verkaufsgespräch. Es ist ein Orientierungsgespräch. Dauer: ca. 30–45 Minuten.

1
Einstieg – Rahmen setzen

Ziel: Sicherheit und Ernsthaftigkeit vermitteln. Der neue Mitarbeiter soll wissen: Hier wird klar geredet.

Du sagst

„Dieses Gespräch soll dir Klarheit geben. Danach weißt du genau, was hier erwartet wird – und was nicht. Ich rede offen mit dir, weil mir Klarheit wichtiger ist als angenehme Unklarheit."

2
Erwartungshaltung klar machen

Keine Versprechen. Keine Schönfärberei. Drei Dinge sind Pflicht:

  • Lernen ist Pflicht – täglich 30 Minuten, nicht optional
  • Struktur ist Pflicht – Morgenrunden, Planung, Reflexion
  • Umsetzung ist Pflicht – nicht lesen, sondern machen

⚠️ Warnsignal: Wenn jemand sofort nach Geld fragt statt nach dem Prozess – das ist ein klares Signal. Ansprechen, nicht ignorieren.

3
Das System kurz erklären

Klar und ruhig – keine Überwältigung.

  • 📚
    Die Akademie = Denkweise aufbauen und Wissen strukturieren
  • 📅
    30/60/90-Plan = Alltag und Routine in den ersten 3 Monaten
  • 📋
    Tagestools & Checklisten = Umsetzung und Kontrolle
  • 📊
    Bewertungsbogen = Faire, transparente Standortbestimmung
Du sagst

„Das System ist klar. Ich zeige dir den Weg. Gehen musst du ihn selbst."

4
Verantwortung platzieren

Diese drei Fragen stellst du direkt. Du wartest auf echte Antworten – nicht auf Ja-Reflexe.

  • ?
    „Bist du bereit, dich führen zu lassen – auch wenn es unbequem wird?"
  • ?
    „Bist du bereit, verbindlich zu lernen – täglich, nicht wenn du Lust hast?"
  • ?
    „Bist du bereit, Verantwortung für deine Ergebnisse zu übernehmen – ohne Ausreden?"

⚠️ Ausweichende Antworten und Unverbindlichkeit sind Warnsignale. Nicht weggehen – direkt ansprechen: „Ich habe das Gefühl dass du noch zögerst – was hält dich zurück?"

5
Die ersten 7 Tage festlegen

Gemeinsam, konkret, schriftlich:

  • 📅
    Feste Lernzeiten – wann täglich (z.B. 7–7:30 Uhr)
  • 🌅
    Morgenrunden – wann und wo (z.B. täglich 8:30 Uhr)
  • 📞
    Erste Gespräche – wann werden die ersten 3 Kontakte angerufen?
  • 🗓️
    Nächster Check-in – in 7 Tagen: kurzes Feedback-Gespräch
6
Abschluss – Verbindlichkeit herstellen
Du sagst

„Wenn du das umsetzt, wirst du besser – das verspreche ich dir. Wenn nicht, merken wir es schnell – und reden ehrlich darüber. Kein Druck, kein Drama. Nur Klarheit."

✅ Deine Checkliste als Leader nach dem Gespräch
Erwartungen klar kommuniziert
Verantwortung beim Neuen platziert
Erste 7 Tage gemeinsam geplant
Check-in Termin in 7 Tagen vereinbart
Warnsignale notiert (falls vorhanden)

✅ Erfolgsformel – Tageskarte

Deine tägliche Checkliste. Jeden Tag ausfüllen – kein Tag ohne Kontrolle.

ERFOLGSFORMEL
DATUM
CHECKLISTE
1
Tagesvisite an die Führungskraft senden
2
Morgenrunde
3
Wochenplanung
4
Erstgespräch
5
Beratung
6
Teamaufbau
7
Kasse
8
Kontakt mit Führungskraft
9
Tages-Reflexion
NOTIZEN:
Erledigt: 0/9

📓 Vertriebs-Tagesjournal

Knallhart ehrlich. Täglich ausfüllen. Dein Spiegel.

Datum
📈 Monatsfokus – Umsatz
Monatsziel IST-Zustand Was fehlt mir noch?
👥 Monatsfokus – Teamaufbau
Monatsziel IST-Zustand Was fehlt mir noch?
📊 Produktionszahlen – Team
Neue Kontakte Erstgespräche Beratungsgespräche Umsatz heute (€)
📊 Produktionszahlen – Eigen
Neue Kontakte Erstgespräche Beratungsgespräche Umsatz heute (€)
🤝 Empfehlungen

In jedem Gespräch aktiv nach Empfehlungen gefragt?

☐ Ja
☐ Nein
🧠 Tagesreflexion – knallhart ehrlich
Habe ich heute wirklich produziert oder nur organisiert?
☐ Produziert
☐ Nur organisiert
Wo habe ich Ausreden benutzt? Meine 2 stärksten Aktionen heute
🎯 Abschlussfrage

Wenn ich jeden Tag so arbeite wie heute – erreiche ich mein Ziel?

☐ Ja
☐ Nein
📅 Termin-Check – Kommende Woche
Feste Kundentermine nächste Woche
Erstgespräche
Beratungen
Teamaufbau
Noch fehlende Termine (damit Monatsziel erreichbar)
Erstgespräche
Beratungen
Teamaufbau
⚡ Energie & Entwicklung
🏃 Sport / Bewegung
📚 Weitergebildet
Stimmung
Welche Fähigkeit fehlt mir aktuell? Wen spreche ich morgen an um besser zu werden? Welche konkrete Frage stelle ich? Welcher Teil von mir hat heute gezeigt, dass ich meine Ziele erreichen kann?

📅 B&A Wochenplaner

Plane deine Woche – Erstgespräche, Beratungen, Teamaufbau pro Tag.

Name
KW
ZIELE MO DI MI DO FR SA SO ERGEBNIS
ERST-
GESPRÄCH
BERATUNG
TEAM-
AUFBAU
UMSATZ-ERGEBNIS
PUNKTE
AUFGENOMMENE EG
NEUE TEAM-MITGLIEDER

🎯 Beratungsvorbereitung

Vollständige Vorbereitung für jede Beratung – nach dem B&A Schema.

Kundenname
Tag der Beratung
Ein- und Ausgaben
Einnahmen Ausgaben Puffer Budget des Kunden
Aktueller Bestand (Optimierung/Übertragung)
Erwartungshaltung & Wünsche und Ziele
Produkt-Checkliste
HEUTE
MORGEN
ÜBERMORGEN

⚙️ Benutzerverwaltung

Nur für Admins sichtbar – Zugänge anlegen, bearbeiten, löschen.

➕ Neuen Benutzer anlegen
Vollständiger Name
Benutzername (Login)
Passwort
Stufe & Rolle
👥 Alle Benutzer